Macht er es falsch oder einfach nur anders?

Shownotes

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00:00:00: Du musst dein Partner auch einfach mal machen lassen.

00:00:02: Ich glaube dieser Satz nervt viele Frauen schon ordentlich, weil man sich ja denkt Ja danke als hätte ich das irgendwie absichtlich entschieden dass ich gerne gleichzeitig Familienkalender Erinnerungsapps Qualitätsmanagement und Notrocklein für alle bin.

00:00:17: Und trotzdem möchte ich heute ganz genau über diesen Satz sprechen.

00:00:20: Nicht weil Frauen selbst Schuld daran werden, dass sie mehr mit Not tragen, nicht weil Männer nur deshalb weniger Verantwortung übernehmen bei Frauen, die nicht lassen würden – das wäre jetzt irgendwie zu einfach gesagt!

00:00:31: Aber weil es noch eine andere etwas unangenehmere Seite gibt.

00:00:36: Gerade bei leistungsstarken Frauen, der beruflich unglaublich viel organisieren, schnell denken, Verantwortung über nehmen und sehr hohe Standards haben….

00:00:43: Wenn du also jahrelang alles im Kopf hattest, wenn du weißt wann Sport-Sachen gebraucht werden will.

00:00:50: Wann welches Kind was ist wie das Wochenende organisiert und am besten läuft es?

00:00:54: Das in welche Koffer unbedingt rein muss oder Welche Ersatzhandschuhe gerade noch irgendwo liegen Also alle Routinen.

00:01:03: Plötzlich soll also jemand anderes das alles übernehmen Und macht das dann vielleicht auch einfach noch anders.

00:01:08: Warum das super unangenehm ist, wir es oft nicht machen.

00:01:10: Und warum sich's eben trotzdem vollkommen lohnt und wie wir das dann machen können.

00:01:14: Darüber will ich heute sprechen also lasst es reingehen.

00:01:18: Herzlich willkommen bei Mama Will Reden!

00:01:20: Ich bin Saskia Dirkus Managerin, Business Coach Mutter und Gründerin vom Be-Atlas Mentoring dem Programm um mit Kind an die Spitze zu kommen.

00:01:27: Ich zeige dir wie du Job Kinder und Beziehung unter einen Hut bekommst ohne dabei selbst zu kurz zu kommen.

00:01:33: Ich fange mal mit einem Beispiel von mir an.

00:01:35: Früher, wenn wir zum Beispiel über das Wochenende mal zu den Großeltern gefahren sind dann habe ich meistens die Koffer gepackt nicht weil mein Partner das irgendwie nicht könnte sondern weiß für mich einfach irgendwie logisch war und ich mache es eben schnell und ich hab's alles im Griff von dem Kopf gibt den Gefühl von Kontrolle.

00:01:51: außerdem ja umsetzen machen mache ich halt mal eben.

00:01:55: also ich hatte eher alles im kopf.

00:01:57: ich wusste was die Kinder brauchen ich wusse was für ein Wetter wird Und ganz ehrlich, ich war auch einfach schneller.

00:02:04: Also hab' ich's auch gemacht und effizient gemacht.

00:02:07: Das Problem daran merkt man oft dann erst viel später.

00:02:11: also Ich habe das zum Beispiel dadurch gemerkt dass wenn wir dann irgendwo ankommen und mein Partner sagt Ja äh wo sind denn die Rutschsocken?

00:02:17: Und ich mir denke Boah ja keine Ahnung wo hab ich die reingepackt haben Manchmal auch zickig geantwortet hab oder also gemeckert hab Oder dachte so boah ey!

00:02:24: Ich bin jetzt auch müde, ich bin auch irgendwie KO.

00:02:26: Woher soll ich den jetzt auswendig wissen, wo ich die Socken hingepackt habe oder ob ich an die gedacht habe?

00:02:31: Und da hab' ich das so ein bisschen gemerkt.

00:02:32: Was für eine geile Luxushrolle hat er eigentlich!

00:02:34: Wie schön ist es dass er sich jetzt einfach zurücklehnt und mich fragt, wo Ich die Socke hingepackt habe.

00:02:38: und wieso habe ich eigentlich die Socking irgendwo hin

00:02:42: gepackt?!

00:02:43: Dadurch ist mir super schnell bewusst geworden... Für weder für mich, noch für ihn wirklich Sinn ergibt.

00:02:48: Einfach nur aus dem Handlungsimpuls heraus bin ich zu derjenigen geworden die Coverpacked und machten tut.

00:02:54: Und es hat halt weitere Folgen.

00:02:55: also das heißt ja auch man lernt ja auch etwas dadurch.

00:02:59: Man entwickelt ein Skill zu sehen was braucht jetzt, wer die eigentlich wo wann am Anfang lag war vielleicht noch nicht immer richtig.

00:03:06: dann hat man das irgendwann optimiert usw.. Jetzt ticken mein Partner und ihr unterschiedlich.

00:03:10: der würde an anderen Punkten mehr Sicherheitspuffer einplanen als ich.

00:03:14: Also hat man auch noch den Konflikt gleich irgendwie weggelassen, also macht man's mal eben und es hat aber eben diese langfristigen Folge.

00:03:19: wenn du jetzt mal bei dir überlegst wo sind das denn die Punkte bei euch zu Hause wo du jetzt vielleicht merkst du sie auch nicht sofort vielleicht denkst ach grad spau uns doch nicht vielleicht fällt ihr braucht direkt was irgendwo denkst naja okay gut da mache ich Punkte da mache Ich Punkte Denn wenn wir darauf schauen damit können wir größere Themen lösen.

00:03:36: weiß so Im Großen sagen uns viele Frauen, ja ich mache halt Teilzeit weil verdient weniger.

00:03:42: Ich möchte auch für die Kinder da sein und so weiter.

00:03:45: Das ist ein größeres Thema.

00:03:47: Aber egal wie es bei euch zuhause aufgeteilt ist diese Art von Aufgaben Es gibt keinen Grund warum sie zwingen Bei dir liegen absolut nicht.

00:03:54: Egal ob irgendwie keine Ahnung der Partnerschicht arbeitet oder wir davon überzeugt sind dass wir das alles unbedingt besser können.

00:03:59: Es gibt ganz viele Aufgaben Die wenn wegfallen fällt eben auch Wenn man's richtig abgibt der mentalot dazu weg.

00:04:07: Ich könnte euch gar nicht vorstellen, wie es bei mir fürs erste Mal war.

00:04:09: Ich glaube ich habe die Geschichte auf jeden Fall hier im Podcast schon mal erzählt.

00:04:11: aber das ist für mich so ein eindrückliches Beispiel irgendwo anzukommen und zu meinem Partner zu sagen hey wo sind die Rutschsocken?

00:04:20: Ich hab keine Ahnung wo sie sind und muss mich einfach darauf verlassen dass er sie eingepackt hat.

00:04:25: wir werden auch alle überleben wenn Sie nicht da sind.

00:04:28: auch völlig fein.

00:04:29: Aber was für ein wunderschönes Gefühl um sorg zu werden, dass sich jemand anders kümmert und Dinge erledigt hat und es eben nicht in meinem Kopf drin sein muss.

00:04:38: Und wie viel Leichtigkeit das bedeutet ist jetzt ein kleines Beispiel.

00:04:41: aber wie viele Leichtigkeiten es bedeuten kann sowas auf viele einzelne andere Situationen zu übertragen.

00:04:46: dafür ist dann wiederum wichtig dass ich weiß warum mache ich das denn?

00:04:49: Ist es nur so ein ja es mir halt aus versehen passiert?

00:04:52: also irgendwie weiss ihr auch nicht da musste man halt Koffer zu packen.

00:04:55: also habe ich das gemacht bei mir persönlich.

00:04:57: ich merke dann immer so einen Als erstes mal mit Baby, Koffer packen und so.

00:05:01: Ja geil ne?

00:05:01: Nimm mich an mach ich überleg mir mache und tu und so.

00:05:05: Ich käme gar nicht auf die Idee das irgendwie jemand anderen zu überlassen.

00:05:08: Ich bin doch die Macherin hier.

00:05:09: so Feind kann man ja auch mal machen Kann man ja mal mit anfangen Und irgendwann muss man sich aber vielleicht bewusst entscheiden ist zu lassen.

00:05:15: Es gibt aber auch andere Menschen, die vielleicht eher sagen Nee also Das ist halt die Aufgabe einer Mutter.

00:05:21: Also jetzt vielleicht nicht unbedingt bei den Koffern, aber beim Bringen und Holen der Kinder.

00:05:25: Beim Abendsbegleiten der Kinder, was weiß ich?

00:05:30: Dann ist es eine Aufgabe einer Mutter so etwas zu können, zu tun, zu wissen.

00:05:34: Okay das mag deine Überzeugung sein.

00:05:36: Das ist auch völlig fein bis zum Zeitpunkt wo du merkst ja die schadet aber auch in bestimmten Stellen und das ist dann auch wieder das was ich meinem Kind vorliebe.

00:05:43: So das könnte also auch ein Grund sein warum man's tut.

00:05:45: oder es könnte auch einfach sein dass du merkest Du traust es niemand anderem zu oder hast vielleicht so ein bisschen Perfektionismus.

00:05:54: Das ist jetzt auch keine Seiltheit, sondern halt zu sagen, ne?

00:05:56: Es muss aber auch genau auf die eine Art und Weise passieren weil es wäre eben doch schlimm und ich würde mich doch ordentlich aufregen wenn die Socken am Ende nicht da werden weil um Gottes Willen.

00:06:05: Und dann nochmal zu sagen okay cool das kann ja auch wieder die Folge sein ja nehme ich an ist in Ordnung ist mir einfach wahnsinnig wichtig.

00:06:13: deswegen Gebe ich mir den Stress, weil das für mich Prio Nummer eins hat.

00:06:18: Oder was würde denn daraus folgen?

00:06:19: Wenn dich einfach sagen würde... Ja, nee muss gar nicht!

00:06:23: Und dann kommen wir jetzt zum nächsten Thema.

00:06:25: wenn du jetzt sagst okay cool Sausage hast recht Ich finde auch mal ein paar Sachen in meinem Leben die ich abgebe So ein paar Dinge kann ich jetzt einfach loslassen.

00:06:32: Dann wäre ja nächste schöne Frage Machst du es auch direkt?

00:06:36: und wenn nein was erzählst du dir jetzt im Kopf für Geschichten?

00:06:39: Also was kommt da jetzt wo du sagst Boah, aber wenn ich jetzt meinen Partner sage, er soll Koffer packen.

00:06:44: Uiih!

00:06:44: Das wird ne Diskussion... Ja das mach' ich mal lieber nicht den Konflikt, spare ich mir immer was anderes.

00:06:49: Oder ist es eher so ein... War's mir voll unangenehm?

00:06:53: Dann bitte ich ja um Hilfe und dann muss sich ja fragen ob er mir hilft und den Koffa für mich packt.

00:06:58: Egal ob das die richtige Denkweise ist, ob wir sagen boah nee, er hilft dir nicht, das ist jetzt irgendwie auch der Koffereskind, das is jetzt irgendwie nicht deine Aufgabe Aber du denkst es in dem Moment und das ist das, was dich zurückhält.

00:07:09: Oder vielleicht ist es auch eher ein... Ich finde die Situation gar nicht, kann deswegen gar nicht loslegen.

00:07:16: Aber diese Klarheit zu finden, warum ist es bei mir gelandet?

00:07:20: Und anschließend daran eben auch direkt zu gucken, was erzähle ich mir denn jetzt?

00:07:26: wenn ich versuche es abzugeben, sag' ich so pauschal so Dinge wie das geht nicht.

00:07:30: Und das haben wir schon immer so gemacht, ne?

00:07:32: Das ist aus der Arbeitswelt ja auch alles.

00:07:34: und wenn wir ehrlich sind unser Kopf erzählt uns auch gerne solche Geschichten von wegen es würde alles nicht gehen, dass wird unser Partner alles nicht machen.

00:07:40: und und und also wo is da dein Ansatzpunkt?

00:07:44: Ich verspreche euch, das kann richtig befreiend sein.

00:07:47: Wenn du bei solchen Themen merkst, dass ihr schon hundertmal über die Auftage gesprochen habt und am Ende ja trotzdem alles wieder irgendwie bei Degel landet ist Dann würde ich nicht einfach noch versuchen, eine weitere Liste zu schreiben oder es einfach nochmal zu probieren.

00:07:59: Dann lohnt sich vielleicht ein Blick von außen mal drauf und das System wieder sich zurückspiegeln zu lassen, was da eigentlich passiert.

00:08:06: Genau dafür haben wir unser kostenloses Gleichheitsgespräch.

00:08:08: Buch dir ruhig einen Termin dann schauen wir gemeinsam darauf wobei euch eigentlich Verantwortung hängt, was du abgeben möchtest überhaupt und was du brauchst damit du nicht weiterhin die Projektmanagerin besser bist.

00:08:19: wirklich funktioniert.

00:08:20: Link findest du wie immer in den Show-Nurz.

00:08:22: Ich möchte zum Schluss noch ein Gedanken mitgeben.

00:08:24: Das geht gerade auch an die Perfektionistinnen da draußen, du musst nicht alles schlechter machen lassen damit du weniger Mentalität hast.

00:08:32: aber du musst halt akzeptieren das Entlastung nicht bedeutet dass alle Menschen anfangen Dinge genauso zu machen wie du und dass das das perfekte wäre.

00:08:40: Das wäre dann keine geteilte Verantwortung.

00:08:42: das wäre ein perfektes System nach deinen Regeln mit mehreren ausführenden Personen Und ich glaube viele Frauen wollen eigentlich was anderes.

00:08:51: Sie wollen nicht noch einen besseren Assistenten zu Hause haben, sie wollen den echten Partner auf Augenhöhe und Partnerschaft bedeutet eben auch dass zwei erwachsene Verantwortung tragen und manchmal zwei unterschiedliche Wege zu einem völlig guten und gemeinsamen Ergebnis führen.

00:09:08: vielleicht beobachtest du es so für dich diese Woche einfach mal und schaust mal drauf in dem Moment wo du denkst ach ich mach das mal eben schnell selbst und frag sich in dem moment stattdessen Mal Muss ich das wirklich?

00:09:20: Oder halte es gerade einfach nur schwer aus, wenn's jemand anders machen würde.

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